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RUBIN 

Das königliche, ja sogar kaiserliche Image des Rubins blieb über Jahrhunderte bis heute erhalten. Der Rubin hat seinen Namen wegen der roten Farbe (lat. »ruhens«). Erst um 1800 erkannte man, das der Rubin zur Korund-Gruppe gehört.

Der begehrteste, daher auch wertvollste Rubin in der sog. Taubenblutfarbe, reines Rot mit einem Stich ins Bläuliche, diese Rubine werden auch BurmaRubin oder SiamRubin genannt.

In der Edwardskrone, der ältesten britischen Krone von 1066 wurden neben Smaragden, Saphiren und Diamanten an zentraler Position auch Rubine verwendet. Große britische Herrscher, darunter Richard Löwenherz im Jahr 1189, wurden mit dieser Krone gekrönt, die heute neben den übrigen Kronjuwelen im Tower of London ruht. Ein facettierter Rubin von 250 Karat ziert die böhmische St. Wenzelskrone von 1347. Als österreichische Kaiserkrone wurde die Rudolfskrone von 1604 eingesetzt, auf der oberhalb der Stirn ein zentraler großer Rubin.

Man schätzt, daß inzwischen 98% !!! aller im Markt befindlichen Rubine in irgendeiner Art und Weise behandelt sind. Oft wird die Farbe durch Brennen intensiviert oder die Steine sind reinheitsverbessert. Dadurch können Rubine in sehr klarer und sehr schöner Farbe zu relativ günstigen Preisen angeboten werden. Aber wie gesagt: 98% aller Rubine sind behandelt !!! und die restlichen 2 % unbehandelter Steine werden zu unerschwinglichen Preisen gehandelt und weisen oft auch nicht Brillanz und Farbe behandelter Steine auf. 

SMARAGD

Die Geschichte dieses Edelsteins beginnt in Ägypten: Die Smaragdminen in der östlichen Wüstenregion, die möglicherweise bereits 3.500 Jahre v. Chr. existierten, wurden erst im Jahre 1816 von Frédéric Cailliaud, einem französischen Mineralogen und Forschungsreisenden, wiederentdeckt. Schon zur Zeit Alexanders des Großen hatten griechische Minenarbeiter dort Smaragde abgebaut. Zwar hatte Ägypten beinahe ein Smaragd-Monopol inne, jedoch gab es auch andere Quellen. Die Habachtal-Region im österreichischen Bundesland Salzburg brachte das eine oder andere Smaragd-Juwel hervor, zudem fand man römischen Ohrschmuck, der mit Smaragden aus der Mingora-Mine in Pakistans Swat-Tal besetzt war. Der Legende nach stammen die skythischen Smaragde, die Plinius in seiner „Historia Naturalis“ erwähnt, aus Russlands Uralgebirge.ropäischen Kronjuwelen.

Vorkommen: die wichtigsten Smaragdvorkommen liegen in Kolumbien (Muzo, Chivor und mehrere kleinere Minen) und Brasilien (viele Vorkommen in den Bundesstaaten Bahia, Goyas und Minas Gerais). Sehr wichtig sind auch mehrere afrikanische Vorkommen z.B. in Simbabwe, Sambia, Madagaskar und Tansania. Die meisten afrikanischen Smaragde zeichnen sich durch intensive, etwas kühlere, sehr leicht bläulichstichige Farbe aus, wohingegen südamerikanische Smaragde von wärmerem, gelblicheren Ton sind.

SAPHIR

Der Saphir, der bereits seit Jahrtausenden zu den wichtigsten und kostbarsten Edelsteinen gehört, findet sich in fast allen europäischen Kronjuwelen.

Der Saphir gehört wie auch der Rubin zu der Korund-Gruppe und weist insofern ebenfalls die Härte 9 auf der Mohs’schen Skala auf. Der Name Saphir entstammt dem griechischen Begriff „Sapheiros“, was übersetzt „Blau“ bedeutet und zugleich auf die häufigste Saphir-Farbe hindeutet. Allerdings gibt es auch Saphire in anderen Farben wie beispielsweise den rosa Saphir oder den gelben Saphir. Facettierte Saphire zählen zu den exklusivsten und attraktivsten aller Edelsteine. Einschlussfreie Exemplare mit homogener Farbe und Größen jenseits von 3 Carat sind sehr selten und erreichen höchstes Preisniveau. Als begehrtester Farbton gilt “kornblumenblau“ beim Blausaphir und “padparadscha“ (singhalesisch für Lotusblüte) bei rosa/orangeroten Exemplaren.

Beim Saphir ist der am höchsten geschätzte Fundort die Kaschmir Region in Indien, gefolgt von Burma, dann Sir Lanka und Afrika. Bei Rubinen sind heute Burma und Mozambique gleich angesehen. 

Preisentwicklungen

Farbedelsteine

Es ist auch völlig in Ordnung wenn Farbedelsteine Einschlüsse haben. Wenn Einschlüsse vorhanden sind, die unter der Lupe sichtbar und identifizierbar sind, zeigen diese dass der Stein nicht thermal behandelt ist. Werden Steine "gebrannt" dann verschwinden Einschlüsse oft komplett, es bleibt nur ein Palmenförmiger Einschluss von Gasbläschen zurück (verbrannte Einschlüsse). Es gibt für diese Steine keine exakt normierte Farbskala, stattdessen spricht man als Zeichen höchster Wertschätzung von "Taubenblutfarbenen" Rubinen oder "Kornblumenblauen" Saphiren. Im Gegensatz zum Diamanten spielt bei Farbedelsteinen der Fundort eine wichtige Rolle. 

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